Cold Brew, Flash Brew & Co.: Was bei kaltem Tee zu beachten ist 🧊🍵

Cold Brew, Flash Brew & Co.: Was bei kaltem Tee zu beachten ist 🧊🍵

Sommer, Sonne, Schweißperlen auf der Stirn und dazu ein lauwarmer Teebeutel im Glas? Das ist verständlicherweise nicht Jedermanns Sache, daher: Wenn’s heiß wird, muss kalter Tee her! Und zwar richtig guter. Aber Eistee ist nicht gleich Eistee. Zwischen Cold Brew und Flash Brew, Zuckerbomben und DIY-Genusswelten gibt’s einiges zu wissen.

Hier zeigen wir dir die besten Methoden für kalten Tee & Tipps, wie dein Eistee nicht bitter, sondern bittergut wird.


🧊 Cold Brew Tee: Der Geduldige unter den Eistees

Beim Cold Brew wird Tee ganz ohne heißes Wasser aufgegossen. Stattdessen gibst du die Teeblätter direkt in kaltes Wasser und lässt sie mehrere Stunden im Kühlschrank ziehen. Klingt einfach - ist es auch.

So geht’s:

  • 1 TL loser Tee auf ca. 250 ml kaltes Wasser

  • Ziehzeit: 4–12 Stunden im Kühlschrank, je nach Teesorte

  • Danach abseihen, fertig

Besonders geeignet für:

  • Grüntee (z. B. Lung Chin Dragon Well)

  • Weißer Tee (Silver Twist)

  • Milde Oolongs

Vorteile:
👉 Keine Bitterstoffe
👉 Deutlich weniger Koffein
👉 Ultra-erfrischend und feinaromatisch

Wichtig: Nicht alle Tees sind dafür geeignet kalt aufgebrüht zu werden, besonders viele Früchte- und Kräutertees müssen heiß aufgebrüht werden, da Sie natürlich Keime oder Sporten enthalten können. Das kommt von den getrockneten Früchten, Blüten oder Wurzeln. Nur durch Aufgießen mit mindestens 90–100 °C heißem Wasser wird sichergestellt, dass mögliche Keime abgetötet werden.


⚡ Flash Brew: Schnell, intensiv, voller Geschmack

Du brauchst sofort kalten Tee? Dann ist Flash Brew dein bester Freund. Hier wird der Tee heiß aufgebrüht – aber über Eiswürfel direkt wieder runtergekühlt. Die Aromen bleiben erhalten, und der Tee ist direkt trinkfertig.

So geht’s:

  • Doppelte Menge Teeblätter, normal aufgießen (z. B. 1 TL auf 125 ml)

  • 3 Minuten ziehen lassen

  • Sofort auf ein Glas mit Eiswürfeln abgießen

Besonders geeignet für:

  • Schwarzer Tee (Golden Flame)\

  • Oolong (Magic Unveil)\

  • Aromatisierte Tees oder kräftige Mischungen

Vorteile:
👉 Sofort kalt & trinkbereit
👉 Volles Aroma
👉 Perfekt für Eistee-Experimente mit Früchten, Kräutern & Zitrus


🍋 Bonus: Verfeinerung & Dos and Don’ts

✅ Was deinem Eistee gut tut:

  • Frische Kräuter: Minze, Basilikum oder Zitronenverbene

  • Zitrus: Limette, Orange, Grapefruit – aber immer frisch

  • Früchte: TK-Beeren, Mango oder Melone geben Süße & Optik

  • Etwas Honig oder Agavendicksaft – aber sparsam dosieren!

❌ Was du besser lässt:

  • Zuckerwasser-Berge (du willst ja kein Softdrink…)

  • Fertige Eistee-Mischungen mit Aromastoffen

  • Zu langes Ziehen heißer Tees → wird bitter


🧪 Unser Gentea-Test-Tipp: Cold Brew mit Milky Oolong

  1. 1 TL Milky Oolong in 250 ml kaltem Wasser

  2. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen

  3. Mit Eis und einem kleinen Schuss Milch (Kuh, Hafer, Mandel, Kokos) servieren

→ Ergebnis: cremig, mild, floral und next level Sommerdrink!


Fazit: Kalter Tee kann mehr als nur erfrischen

Ob du die langsame Cold-Brew-Methode bevorzugst oder den schnellen Flash-Brew-Weg wählst – mit gutem Tee wird dein Sommergetränk zur aromatischen Meisterleistung. Und das ganz ohne Zucker-Schock oder Plastikflaschen.

Also: Lass den Beutel links liegen, schnapp dir losen Tee und experimentier dich durch die kalte Seite des Teegenusses.

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